Pilzberatung in Cuxhaven
Sicher durch die Welt der Pilze

Galerie

Auch Kinder suchen gerne Pilze. Nehmen Sie also Kinder und Enkel mit in den Wald. Die finden garantiert mehr als Sie.



Pilz des Jahres 2019: 

grüner Knollenblätterpilz

Der grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) wurde zum "Pilz des Jahres 2019" gekürt. Er gehört zur Familie der Wulstlinge und kommt auch in den Wäldern des Elbe/Weser-Dreiecks vor.  Die Beschäftigung mit ihm lohnt sich, denn fast alle tödlichen Pilzunfälle in Deutschland gehen auf sein Konto.


Der Stiel entspringt einer Knolle, die von einem Velum, Reste einer Gesamthülle, umgeben ist. Der genatterte Stiel (quer gezont) trägt einen, manchmal flüchtigen, Ring. Die Lamellen sind reinweiß. Der Hut ist glatt und mehr oder weniger grün. Aber Achtung: Es gibt auch weiße Varianten. Auf Wiesen am Waldrand stehen oft Champignons (siehe Galerie) und Knollenblätterpilze dicht beieinander. Also aufgepasst: Die Lamellen des Champignons sind immer hellrosa bis braun, aber niemals rein weiß. Immer nachschauen, besonders bei noch geschlossenen Pilzhüten. Ein Velum haben Champignons nie, wohl aber einen Ring am Stiel.


Bei den Wulstlingen kommen noch weitere tödlich giftige Pilze vor. Also Vorsicht bei Pilzen mit knolliger Stielbasis, einer Manschette am Stiel und weißen Lamellen.

Merke: 

Pilze nie abschneiden, sondern ausdrehen, damit man die Stielbasis untersuchen kann.


 Pilz des Jahres 2018: 

Der Wiesen-Champignon

Für das Jahr 2018 wurde der Wiesen-Champignon (Agaricus campestris) als "Pilz des Jahres" gekürt.





Der Wiesen-Champignon war früher ein verbreiteter Pilz des Weidelandes. Durch intensivierte Landwirtschaft mit hohem Stickstoffeintrag ist dieser schmackhafte Speisepilz leider selten geworden. Am ehesten findet man ihn auf extensiv genutzten Weideflächen, die gelegentlich von Vieh begrast werden.

Der Champignon hat jung rosa, später braune Lamellen, einen Ring am Stiel aber niemals eine Knolle oder Velum. Dadurch lässt er sich gut vom Knollenblätterpilz unterscheiden, der immer reinweiße Lamellen hat (siehe Startseite). Also immer die Lamellen kontrollieren, besonders bei jungen, noch geschlossenen Pilzköpfen.

Aber Achtung!

Viele wissen nicht, dass es auch giftige Champignons gibt, wie den Karbol-Champignon (Agaricus xanthoderma). Alle giftigen Champignons kann man daran erkennen, dass sich ihre Stielbasis gelb verfärbt, wenn man daran kratzt (siehe Bild).









Merke: 

Pilze nie abschneiden, sondern ausdrehen, damit man die Stielbasis untersuchen kann.